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Junghengstprüfung (JHP)

Zuchtordnung
Grundlage ist die AZVD Zuchtordnung

in der aktuellen Fassung vom 01.07.2015 (NEU) bitte unbedingt lesen. Hier finden Sie auch den für die Anmeldung zur ZEP notwendigen Code, der uns als Bestätigung dient, dass Sie die Zuchtordnung als stehendes Vertragswerk gelesen und verstanden haben. PDF Download hier

Grundlagen

Seit dem 01.Juli 2009 können Hengste erst nach Vollendung des zweiten Lebensjahres einer ZEP vorgestellt werden. Viele Züchter haben sich bislang auf die ZEP als objektives Bewertungskriterium für den möglichen Zuchteinsatz oder Wertbestimmung verlassen und müssen nun länger warten. Um den Züchtern eine frühere Möglichkeit der Beurteilung und Verkäufern ein Mittel zur standardisierten Ankaufuntersuchung zu geben, wurde die Junghengstprüfung eingeführt.

 

Um zur Junghengstprüfung zugelassen zu werden, muss ein Hengst zwischen 6 und 18 Monaten alt sein. Das Ergebnis hat keinen Einfluss auf die ZEP Kategorie.

 

Durchführung

Die Durchführung der JHP entspricht im Wesentlichen der Zuchteignungsprüfung, allerdings nach einer angepassten Phänotyp-/Veterinär-Checkliste. Die Faserentnahme und Analyse entspricht exakt dem Verfahren der ZEP. Sollte der Junghengst einen disqualifizierenden Befund analog der ZEP aufweisen, wird das Tier auf Kategorie C gesetzt. Bei jedem DQ Befund wird der Eigentümer vom Veterinär persönlich informiert. Der Befund und die Faserprobe müssen vom Eigentümer gegengezeichnet werden.

 

Wie auch bei der ZEP gilt bei Disqualifizierung:
wenn beide Eltern eines Kat C bewerteten Tieres im AZVD DNA registriert und die ZEP mindestens in der Kategorie B abgeschlossen haben, erhält der Eigentümer des vorgestellten Junghengstes einen Gutschein für eine kostenfreie Vorstellung zur JHP/ZEP.

 

Ergebnis der JHP und Zertifikat

Das Ergebnis der JHP wird dem Eigentümer in schriftlicher Form übermittelt und enthält eine Seite mit der linearen Tierbeschreibung, eine Seite Veterinärbefund und eine Seite mit dem Faserhistogramm. Das Ergebnis enthält keine Punkte und hat somit keinen Einfluss auf den Eintrag im Herd- und/oder Zuchtbuch. Folgende Ergebnisse sind möglich:

 

„JHP bestanden – Zuchtstatus offen“

Solche Tiere sind zu diesem Zeitpunkt frei von erkennbaren Erbkrankheiten bzw. genetischen Defekten, offenbar gesund und können somit später problemfrei einer ZEP vorgestellt werden. Sollte ein Veterinärbefund vorliegen der Nachuntersuchungen erfordert (Zitzenbiopsie/Röntgen), so müssen diese so abgearbeitet sein, dass der Eigentümer die Befunde bei der anschließenden ZEP mit einreicht.

 

„JHP disqualifiziert – Kategorie C“

Sollten disqualifizierende Befunde auftreten die den Zuchteinsatz des Tieres ausschließen, so wird das Tier auf Kategorie C gesetzt und kann nicht bei einer späteren ZEP vorgestellt werden.

 
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