Junghengstprüfung (JHP)

 

AZVD ZuchtordnungGrundlage ist die AZVD Zuchtordnung

in der aktuellen Fassung vom 01.07.2015 (NEU) bitte unbedingt lesen. Hier finden Sie auch den für die Anmeldung zur ZEP notwendigen Code, der uns als Bestätigung dient, dass Sie die Zuchtordnung als stehendes Vertragswerk gelesen und verstanden haben. PDF Download hier! (Oder per Klick auf das Dateibild links)

JHP

Grundlagen

Seit dem 01.Juli 2009 können Hengste erst nach Vollendung des zweiten Lebensjahres einer ZEP vorgestellt werden. Viele Züchter haben sich bislang auf die ZEP als objektives Bewertungskriterium für den möglichen Zuchteinsatz oder Wertbestimmung verlassen und müssen nun länger warten. Um den Züchtern eine frühere Möglichkeit der Beurteilung und Verkäufern ein Mittel zur standardisierten Ankaufuntersuchung zu geben, wurde die Junghengstprüfung eingeführt.

Um zur Junghengstprüfung zugelassen zu werden, muss ein Hengst zwischen 6 und 18 Monaten alt sein. Das Ergebnis hat keinen Einfluss auf die ZEP Kategorie.

Durchführung

Die Durchführung der JHP entspricht im Wesentlichen der Zuchteignungsprüfung, allerdings nach einer angepassten Phänotyp-/Veterinär-Checkliste. Die Faserentnahme und Analyse entspricht exakt dem Verfahren der ZEP. Sollte der Junghengst einen disqualifizierenden Befund analog der ZEP aufweisen, wird das Tier auf Kategorie C gesetzt. Bei jedem DQ Befund wird der Eigentümer vom Veterinär persönlich informiert. Der Befund und die Faserprobe müssen vom Eigentümer gegengezeichnet werden.

Wie auch bei der ZEP gilt bei Disqualifizierung:
wenn beide Eltern eines Kat C bewerteten Tieres im AZVD DNA registriert und die ZEP mindestens in der Kategorie B abgeschlossen haben, erhält der Eigentümer des vorgestellten Junghengstes einen Gutschein für eine kostenfreie Vorstellung zur JHP/ZEP.

Ergebnis der JHP und Zertifikat

Das Ergebnis der JHP wird dem Eigentümer in schriftlicher Form übermittelt und enthält eine Seite mit der linearen Tierbeschreibung, eine Seite Veterinärbefund und eine Seite mit dem Faserhistogramm. Das Ergebnis enthält keine Punkte und hat somit keinen Einfluss auf den Eintrag im Herd- und/oder Zuchtbuch. Folgende Ergebnisse sind möglich:

„JHP bestanden – Zuchtstatus offen“

Solche Tiere sind zu diesem Zeitpunkt frei von erkennbaren Erbkrankheiten bzw. genetischen Defekten, offenbar gesund und können somit später problemfrei einer ZEP vorgestellt werden. Sollte ein Veterinärbefund vorliegen der Nachuntersuchungen erfordert (Zitzenbiopsie/Röntgen), so müssen diese so abgearbeitet sein, dass der Eigentümer die Befunde bei der anschließenden ZEP mit einreicht.

„JHP disqualifiziert – Kategorie C“

Sollten disqualifizierende Befunde auftreten die den Zuchteinsatz des Tieres ausschließen, so wird das Tier auf Kategorie C gesetzt und kann nicht bei einer späteren ZEP vorgestellt werden.
 

Ablauf

Ablaufplan

X entspricht dem Zeitpunkt des Prüftermins:

  • X-60 Tage:
    spätester Zeitpunkt für eine Registratur des Tieres
    ===> zur Online Registratur
    === > zum PDF Registerformular
     
  • X-14 Tage:
    spätester Zeitpunkt für eine Anmeldung des Tieres
    ===> zur Online Anmeldung
    ===> zum PDF Anmeldeformular
     
  • X-5 Tage:
    spätester Zeitpunkt für eine Veröffentlichung der Startzeiten. Diese entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Eintrag im
    ===> AZVD ZEP Terminkalender
     
  • X-1 Tag:
    die Gebühr muss nun gezahlt sein. Sie können unsere Bankverbindung nutzen oder direkt hier per PAYPAL bezahlen.
    ===> zur Online Bezahlung
     
  • X-15 Minuten:
    Ankunft am ZEP Veranstaltungsort
     
  • X+15 Minuten:
    Bekanntgabe der phänotypischen Bewertung und des Fasercharakters
    Wurde bislang keine Disqualifizierung ausgesprochen, dann hat das Tier die JHP bestanden
     
  • X+1 Monat (ca.):
    Die vorläufigen Ergebnisse inklusive der Faseranalyse werden Ihnen per Email zugeschickt
     
  • Ergebniseröffnung + 14 Tage
    14 Tage nach der vorläufigen Ergebniseröffnung endet die Einspruchsfrist
    ===> zum Online Einspruch
    ===> zum PDF Einspruchsformular
     
  • Übermittlung des Endergebnisses nach Abschluss aller Einsprüche.

 

Phänotyp

Phänotypische Bewertung

Grundsätzlich gibt es vom Ablauf der Junghengsprüfung (JHP) keinen Unterschied zur Zuchteignungsprüfung (ZEP). Bei der JHP werden die dieselben Untersuchungen durchgeführt und auch die gleichen Formulare benutzt. Jedoch werden die Tiere bei der JHP lediglich beschrieben, nicht bewertet. Sie erhalten daher die Untersuchungsprotokolle und die Auswertung ohne Punktzahl und ohne Kategorisierung der Zuchteignung.

Identifizierung

Jede Junghengstprüfung (JHP) fängt mit der Identifizierung des Tieres an. Geprüft wird, ob der Mikrochip am Tier mit dem Chip im Pass übereinstimmt. Sollte kein Chip gefunden werden, wird ein neuer gesetzt und die Prüfer entnehmen Blut (wie bei der Registratur, damit die Identität im DNA Labor verifiziert wird). Dieser Vorgang ist für Sie als Eigentümer kostenpflichtig. Erst wenn das Tier positiv identifiziert wurde, kann die JHP später abgeschlossen werden.

Größe, Gewicht, Ernährungszustand

Wir halten diesen Punkt für sehr wichtig, gibt er uns doch Aufschluss, ob ein Tier sich richtig entwickelt, bzw. entwickelt hat. Da Tiere unterschiedlich wachsen und auch unterschiedlichem Nahrungsangebot ausgesetzt sind, ist dieser Punkt flexibel. Aus unzähligen Messungen haben wir zwei mathematische Kurven erarbeitet, welche den Wachstums- und Gewichtsverlauf darstellen. Das Alter wird in Monaten angegeben und es ist sofort ersichtlich, ob ein Tier den vorgegebenen Mindestmaßen entspricht. Nimmt man als Minimum 45 kg und ein Stockmaß von 80cm bei einem zweijährigen Tier an, kann man anhand dieser Kurve schnell ableiten, ob das Tier das Minimum auch erreichen kann oder nicht. Der Tierarzt ist hier in der Pflicht ein Tier auch zu disqualifizieren, wenn Größe und Gewicht einfach nicht zum angegebenen Alter passen. Er hat jedoch auch die Möglichkeit eine Nachprüfung anzusetzen, sollte die Abweichung minimal sein.
Auf jeden Fall wird hier immer auch der Ernährungszustand mit in Betracht gezogen. Sollte ein Tier zu klein, zu leicht und unterernährt sein, könnte das auch auf eine Mangelernährung hindeuten, möglicherweise auch, um die Faserfeinheit nach unten zu mogeln. Diese Art des "fein fastens" kann schnell lebensbedrohend werden und wird nicht nur als Betrugsversuch gewertet, sondern kann bei entsprechender Ausprägung zu einer Anzeige führen.

Phänotypische Betrachtung

Den vollständigen Bewertungsbogen können Sie sich hier per PDF Download runterladen. Dennöch möchten wir Ihnen anhand eines Beispiels erläutern, wie die abgestufte Betrachtung gewichtet ist. Als Beispiel nehmen wir den Carpus Valgus oder auch x-Beinigkeit bei Alpakas. Die Auswertungen der ZEPs haben ergeben, dass über 60% der Tiere mindestens eine leichte Abweichung von geraden Beinen haben, so dass sich einzelne Züchter schon fragen, ob das eine Relevanz hat. Da keine der zu untersuchenden Abweichungem beim Urspungstier, dem Vicuna, vorkommt, können diese Abweichungen nur durch den Menschen verursacht worden sein, wobei es irrelevant ist, ob Genetik oder Ernährung als Ursache anzusehen sind. Die Abweichung bleibt bestehen und ist ein Zeichen dafür, dass ein Tier einen Mangel hat, dessen Ursprung wir nicht direkt identifizieren, jedoch in der ZUCHT (und darum geht es hier) NIEMALS ignorieren dürfen.

Gehen wir also davon aus, dass die Vorderbeine eigentlich von der Natur her als perfekt gerade vorgesehen sind und nun mit einem unterschiedlichen Schweregrad von der Norm abweichen. Der AZVD kennt folgende Abweichungen:

  • Leicht (grün)
  • Moderat (gelb)
  • Stark (orange)
  • Schwer = Disqualifizierung (rot)

Auszug JHP Bewertungsbogen: Vorderbeine Vorderansicht

Der Bewertungsbogen bei Carpus Valgus

Prinzipiell gehen die Zuchteignungsprüfer bei der JHP und bei der ZEP immer zunächst davon aus, dass ein Tier keine Abweichung hat. Man sucht also nicht die Abweichung, sondern überprüft, ob alle Bewertungskriterien erfüllt sind und dokumentiert die Abweichung. Auch wenn bei der JHP keine Punkte abgezogen werden, so erfolgt die lineare Beschreibung exakt wie bei der ZEP. In diesem Fall zeigen alle Abweichungen links von der Mitte einen Carpus Valgus, als X-Beinigkeit des Vorderfußwurzelknochens  und eine Abweichung rechts von der Mitte einen Carpus Varus, als O-Beinigkeit des Vorderfußwurzelknochens bekannt.

  • Bei einer Abweichung zwischen 1° und 4° (<5°) sprechen wir von einer leichten Abweichung
  • Bei einer Abweichung zwischen 5° und 9° (<10°) sprechen wir von einer moderaten Abweichung
  • Bei einer Abweichung zwischen 10° und 15° (≤15°) sprechen wir von einer starken Abweichung
  • Bei einer Abweichung mehr als 15° (>15°) sprechen wir von einer schweren Abweichung mit Disqualifizierung (DQ).

Identifizierung eines Carpus ValgusJetzt fragen Sie sich wahrscheinlich, wie ein Zuchteignungsprüfer diese Abweichung beurteilen kann, insbesondere, wenn die Tiere unter voller Faser stehen. Zunächst einmal haben die Prüfer die Möglichkeit, die Beine mit einem selbstklebenden Verband (Vetwrap) so einzuwickeln, dass die Beinstellung gut zu sehen ist. Sollten Sie während der JHP den Eindruck gewinnen, die Beine seien wegen der Faser nicht gut bewertbar, können Sie das ZEP-Team auch bitten diese Methode anzuwenden.

Anschließend nutzen die Zuchteignungsprüfer Folien mit Winkelaufdrucken, um eine Beinfehlstellung exakt zu bestimmt. Und sollten Sie dies nicht beobachtet haben, dann liegt das daran, dass man nach hunderten von Tieren eine gewisse Kompentenz entwickelt hat, die abgestuften Abweichungen auch ohne Hilfe zu identifizieren, zumal man nicht die exakte Gradzahl ermitteln muss, sondern einen Bereich.

In dem Beispiel links möchten wir dieses Verfahren verdeutlichen. Wenn man frontal auf das Tier sieht, muss man die obere, senkrechte Linie des sog. Templates mit dem dem Unterschenkelknochen parallelisieren und den Schnittpunkt auf das Carpalgelenk legen. Jetzt kann man die Abweichung in Grad zwischen den beiden Zehen ablesen. In diesem Fall liegt die Abweichung bei ca. 7-8°. Es handelt sich somit um eine moderate Abweichung. Um das Andere Bein zu messen, dreht man die Folie und verfährt genauso und bekommt ein exakt messbares und reproduzierbares Ergebnis, was bei anderen Herdbuchprüfungen nicht definiert ist.

Dies ist nur ein Beispiel stellvertretend für viele Meßverfahren. Wir können Ihnen leider nicht alle vorstellen, bitten Sie jedoch der standardisierten und einheitlichen Ausbildung und dem immer pro Tier ausgerichteten Urteilsvermögen unserer Zuchteignungsprüfer zu vertrauen.

Hier können Sie den detaillierten Bewertungsbogen der JHV als PDF Download beziehen:

JHP Bewertungsbogen
 

 

Fasercharakter

Faserbewertung

Egal ob Huacaya oder Suri, bei allen Tieren wird während der JHP und ZEP eine zweiteilige Faserbewertung vorgenommen:

  1. Faserentnahme zur Faseranalyse
  2. Bewertung der Fasercharakteristik

Dieser Teil befasst sich mit der Entnahme der Faserprobe für die Analyse und der Bewertung der Fasercharakteristik. Auch hier gilt, dass bei einer JHP lediglich eine Beschreibung erfolgt, keine Bewertung mit Punkten. Für eine erfolgreiche Faserprobe muss die Faser bei der Entnahme trocken sein. Vermeiden Sie daher, dass die Tiere vor der JHP starkem Regen ausgesetzt sind. Außerdem gibt es eine Regel zur Mindestlänge von 3 cm. Sollte Ihr Termin mit der Schur kollidieren, lassen Sei bitte eine Fläche von mindestens 20 x 20 cm bei der Schur stehen, damit die Zepper eine Charakterberwertung und eine Faserentnahme durchführen können. Ist keine Faser vorhanden oder ist diese zu kurz, wird die Prüfung zwar beendet, bleibt aber offen, bis das Tier zu einem späteren Zeitpunkt bewertet werden kann.

Faserentnahme

Faserentnahme bei der JHP und ZEPACHTUNG: Eigentümer oder Vertreter MUSS bei der Entnahme der Faserprobe anwesend sein und zeichnet die korrekte Entnahme, Verpackung und Versiegelung für jedes Tier gegen.

  • linke Flanke des Tieres
  • Hälfte zwischen Schulter und Hüftknochen
  • Hälfte zwischen Rücken- und Bauchlinie
  • Oberhalb dieses Punktes wird die Probe (ca. 5 x 5 cm) entnommen (rote Fläche)
  • wenn möglich wird zur Entnahme eine Schermaschine mit Kamelidenmesser verwendet (Abstand zur Haut ca. 5 mm), bei Selbstentnahme auch Schere möglich
  • ziehen Sie mit der Hand einen horizontalen Scheitel
  • scheren Sie senkrecht ca. 2 cm in die freigelegte Stelle, parallel zur Haut (Messer aufgesetzt)
  • entnehmen Sie die Probe mit der Schnittkante nach oben
  • teilen Sie die Probe in A und B

 

ACHTUNG: sollte die Faser weniger als 3 cm Länge aufweisen oder nass sein, kann vom ZEP Team eine erneute Faserprobe angeordnet werden. Diese erfolgt nach Rückmeldung des Züchters bei Erreichen der notwendigen Mindestlänge während einer laufenden ZEP. Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer ZEP Teilnahme innerhalb von 4 Monaten nach der Schur eine 20 x 20 cm große Fläche (siehe grau hinterlegt) ungeschoren lassen.

Fasercharakter

Unter Faser Charakter verstehen wir folgenden Kriterien (es gibt immer auch Zwischenpunkte, es sei denn, es steht anders dabei):

  • Faserverteilung am Kopf: 1 bedeutet kahle Stellen, 5 bedeutet optimal, 9 zu stark bewollt (Augen eingewachsen)
  • Faser an den Beinen: 1 bedeutet kahle Stellen, 5 bedeutet optimal
  • Faser am Körper: 1 bedeutet ungleichmäßige Verteilung, 5 bedeutet optimale Verteilung
  • Faser Handle: 1 stumpf und trocken, 5 bedeutet weich und fein
  • Weiße Abzeichen (White Spot Gen): 1 vorhanden, 5 nicht vorhanden (es gibt keine Punkte dazwischen)

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zur nachstehenden Bewertung von Dichte (Huacaya) und Glanz/Locken (Suri) die o.a. Charaktereigenschaften lediglich beschrieben werden, nicht bewertet. Da es hier keinerlei objektive Meßverfahren gibt, können wir nur rein subjektive Wahrnehmungen wiedergeben. Ob und in wie weit ein Züchter diese Eigenschaften in seine Zuchtziele aufnimmt, bleibt ihm selbst überlassen.

Auszug aus dem Bewertungsbogen

Beschreibung des Fasercharakters bei der JHP und ZEP

Dichte bei Huacaya

Die Dichte eines Tieres zu beschreiben ist zweifelsohne subjektiv. Es gäbe zwar die Möglichkeit der Ermittlung von Follikeldichte durch Hauptbiopsie, aber das würde einen invasiven Eingriff notwendig machen und einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeuten. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen die Dichteerfassung klassisch manuell durchzuführen, indem sich alle Zuchteignunsgprüfer durch Erfühlen des Kompressionsverhaltens und Erfassung der sichtbaren Haut (unter Berücksichtigung der Faserfeinheit) auf einen Wert einigen. Auch wenn es 5 Klassen gibt (1 wäre völlig offen, 4 sehr Dicht und 5 außergewöhnlich dicht) werden bei der JHP keine Punkte vergeben. Die ZEP ist hier noch viel spezifischer. Ebenfalls werden hier die "Crimps pro Inch (CPI)" gezählt, also die Anzahl der Sinus (Null-Durchgänge) der Faser pro 2,54 cm (Inch). Dieses spezielle Verfahren wurde von Pia Schindler eingeführt, einer ehemaligen Zepper-Kollegin. Auch dieser Wert wird lediglich erfasst und für solche Züchter dokumentiert, die in dieser Zahl ein Zuchtziel definieren.

Auszug aus dem Bewertungsbogen

Faserbewertung Huacaya

Locken und Glanz bei Suri

Ähnlich wie bei der Dichtebewertung (Huacaya) ist die Erfassung von Glanz und Locken rein subjektiv. Zumindest der Glanz könnte durch ein spezielles Untersuchungsverfahren objektiv gemessen werden, jedoch sind die zusätzlichen Kosten nicht tragbar. Aus diesem Grund haben wir uns auch hier dazu entschlossen, die Bewertung nach Augenmaß durchzuführen. Uns ist bewusst, dass gerade bei Suris mehrere Vliesstypen existieren, die unterschiedlich aussehen, aber keine Vorteile bieten. Von daher ist hier besondere Vorsicht geboten. Es bietet sich an, Suris mit längerer Faser vorzustellen, damit diese besser bzgl. der Locken bewertet werden können. Der Glanz sollte nie von der Außenfaser, immer von der Unterfaser auf der Haut abgeleitet werden, um dem verfälschenden Eindruck von Schmutz und Staub Rechnung zu tragen.

Auszug aus dem Bewertungsbogen

Faserbeschreibung von Suri Faser
 

Veterinär

Vaterinäruntersuchung

Der Veterinär hat zusätzlich zu seiner spezifischen Rolle auch die Ausbildung als Phänotyp Zuchteignungsprüfer durchlaufen und agiert in seiner Funktion als "dritter Mann/Frau" sollte in diesem Bereich Uneiningkeit bestehen. Er vergibt mit seinen Untersuchungen weder bei der JHP noch bei der ZEP, kann jedoch folgende Urteile aussprechen:

  • Disqualifizierung eines Tieres aufgrund sehr schwerer Fehlstellungen (Phänotyp)
  • Disqualifizierung eines Tieres aufgrund eindeutiger Merkmale der Hybridität (Lama/Alpaka Kreuzung)
  • Disqualifizierung eines Tieres aufgrund gesundheitlicher EInschränkungen
  • Disqualifizierung eines Tieres aufgrund möglicher Geburtsfehler/Erbkrankheiten.

Der Veterinär Zepper ist somit der Einzige, der Disqualifizierungen aussprechen darf, welche letztlich ein Tier als Kategorie C, also als "nicht zur Zucht empfohlen" einstufen. Da Ihnen der Tierarzt sofort vor Ort Probleme erläutert ist sofort klar, wenn er Ihnen keinen Befund mitteilt, dann hat Ihr Tier die JHP oder ZEP bereits bestanden. Bei einer ZEP ist Ihr Tier in diesem Augenblick bereits Kategorie B. Ob es Kategorie A wird, entscheidet die Faseranalyse.

Der Veterinär darf und wird Ihnen jedoch auch gesundheitliche Probleme mitteilen, die keinen Einfluss auf das Bestehen haben, wie notwendige Klauen- und Zahnpflege, Milbenbehandlung oder erkannte Krankheiten.

Außerdem darf der Veterinär bei zweifelhaften Diagnosen Nachuntersuchungen anordenen, wie Nachwiegen mit erneuter Faseranalyse (bei starkem Untergewicht/schlechtem Ernährungszustand), Zitzenbiopsie bei zweifelhafter visueller Überprüfung, Röntgenaufnahme bei Knickschwanz mit Verdacht auf Skoliose. Dies sind nur die offiziellen Punkte. Theoretisch kann und darf der Tierarzt jederzeit eine zusätzliche Laboruntersuchung anordnen, um seine vorläufige Diagnose zu stützen, wenn er die Notwendigkeit sieht. Bitte sehen Sie dies nicht als Schikane, sondern vielmehr als Unterstützung für Ihre züchterische Sicherheit.

Disqualifizierung

Folgende Diagnosen führen zu einer sofortigen Disqualifizierung durch den Tierarzt, egal ob JHP oder ZEP

Kopf

  • Gesichtsverdrehung (Wry FAce ≥5°)
  • Keine freie Atmung durch die Nüstern (Verdacht auf Choanal Atresie)
  • Deformierte oder gerollte Ohren
  • Vorständiger oder Rückständiger Biss ≥5mm
  • Entropium (Eingerollte Augenliefer)
  • Katarakt (Grauer Star)
  • Blindheit
  • Persistierende Pupillarmembran
  • Glasaugen (komplett fehlende Pigmentierung)

Nacken und Köper

  • Skoliose (seitliche Wirbelsäulenverkrümmung)
  • Lordose (Senkrücken)
  • Kyphose (Karpfenrücken)

Vorderbeine

  • Carpus Valgus >15°
  • Rückbiegigkeit <165°
  • Krongelenk >90°
  • Durchtrittigkeit <30°
  • Vielzehigkeit oder verwachsene Zehen

Hinterbeine

  • Kuhhessigkeit >10°
  • Sichelbeinigkeit <125°
  • Krongelenk >90°
  • Durchtrittigkeit <30°
  • Patella Luxation

Geschlechtsorgane

  • Hoden zu hart oder zu weich
  • Hoden <3cm
  • Hoden ein oder beide nicht im Scrotum
  • Klitoris vergrößert
  • Klitoris <1cm
  • Zwitter

Verschiedene

  • Herz Nebengeräusche
  • Doppelzitze
  • Nabel >1cm
  • Hodensackbruch

Hier können Sie den detaillierten Bewertungsbogen der JHV als PDF Download beziehen:

JHP Bewertungsbogen

Faseranalyse

Faseranalyse

Bei der Faseranalyse halten wir uns strikt an international geltende Standards. Eine Abhandlung über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Meßverfahren und warum andere Vereine anderes Methoden bevorzugen finden Sie im Artikel Faseranalyse.

Nach erfahrungsgemäß 6-8 Wochen (je nach Jahreszeit unterschiedlich) erhalten Sie vom Zuchtwart das vorläufige Gesamtergebnis zusammen mit den Kerndaten der Faseranalyse. Da bei der JHP jedoch keine Punkte vergeben werden, ist das Ergbenis für Sie rein informativ.

Hauptfaserdurchmesser (AFD):

Der Hauptfaserdurchmesser (engl. Average Fibre Diameter, kurz AFD) zeigt Ihnen, bei wieviel Mikron, also tausendstel Millimeter) der Durchschnitt der entnommenen Faserprobe liegt, bereinigt von jeweils 16% aller Fasern am oberen und unteren Ende, welche diesen statistischen Wert stören würden.

Der AFD wird in Mikron (µ) angegeben.

Bei der ZEP entfallen von 100 Faserpunkten 25 auf diesen Wert. Folgende Punkteverteilung ist linear errechenbar:

AFD ≤ 20µ = 25 Detailpunkte
AFD = 27,5µ = 12,5 Detailpunkte
AFD ≥ 35µ = 0 Detailpunkte

Bei der JHP werden keine Punkte für Faser vergeben.

Standard Abweichung (SD):

Wie unter AFD beschrieben wird das gesamte Histogramm oben und unten um jeweils 16% gekürzt. Dadurch wird die Pyramide eines Faserhistogramms rechts und links bereinigt. Die Standard Abweichung (engl. Standard Deviation, kurz SD) beschreibt den rechten und den linken Abstand der bereinigten Pyramide zum errechneten Durchschnitt (Mittelpunkt) und steht somit eigentlich für einen  ± Wert.

Der SD wird in Mikron (µ) angegeben.

Beispiel:
bei einem AFD von 20µ und einem SD von 4µ hat die berenigte Pyramide eine
Breite von 20µ ± 4µ,
ist also breit und reicht von
16µ bis 24µ.

Der SD-Wert ist bestimmend für das "Handle" einer Faser, also ein Indikator dafür, wie gut sich eine Faser anfühlt. Umso feiner eine Faser insgesamt ist, um so bedeutender ist auch ein niedriger SD-Wert. Dies wird deutlich, wenn man sich vorstellt, dass man durchaus in der Lage ist, aus nur feiner Faser ein einzelnes kratzendens Haar herauszufühlen, wärend umgekehrt ein feines in einer Kratzbürtse unbemerkt verschwindet. Überträgt man das auf die Bedeutung des SD Wertes so wird schnell deutlich, dass ein Faserhistogramm mit sinkendem Durchschnittswert auch immer schmaler sein muss, damit die gröbere Faser am rechten Ende der Pyramide nicht deutlich zu spüren ist.
Beim Screening der ARI gab es Punkte für SD, die sich aus bestimmten Blöcken errechneten. Im Gegensatz dazu haben wir eine Formel entwickelt, welche die Punktevergabe aus dem CV-Wert errechnet. (siehe nächster Punkt).

Koeffizient der Abweichung (CV):

Der CV-Wert (engl. Coefficient of Variation, kurz CV) steht für eine mathematische Formel, welche die unter SD genannte Erläuterung zum Handle verdeutlicht. Der CV errechnet sich aus (SD/AFD)*100 und wird demnach in % dargestellt.

Die I.W.T.O. (International Wool Textile Organisation) definiert einen CV von 24% so, dass bei diesem Wert die gefühlte Feinheit der Probe auch der gefühlten Feinheit des Garns (Spin Fineness) entspricht. Ist ein Wert niedriger als 24% fühlt sich das Garn besser an, als die Probe, ist der Wert höher als 24%, fühlt sich das Garn schlechter an als die Probe. Der CV-Wert, also die Relation von Pyramidenbreite und Hauptfaserdurchmesser ist also ein objektiver Gradmesser für das Handle einer Faser.

Der CV-Wert wird in Prozent (%) angegeben)

Bei der ZEP entfallen von 100 Faserpunkten 25 auf diesen Wert. Folgende Punkteverteilung ist linear errechenbar:

CV ≤ 20% = 25 Detailpunkte
CV = 24% = 12,5 Detailpunkte
CV ≥ 28% = 0 Detailpunkte

Bei der JHP werden keine Punkte für Faser vergeben.

Anteil >30 Mikron (>30µ):

Generell gilt die Grenze von 30µ als der Bereich bei der unsere Haupt Störungen als kratzend empfindet. Daher stammt auch der englische Begriff Prickle-Factor. Lösgelöst von der Herleitung des AFD und der Bereinigung der Faserpyramide (Histogramm) werden hier wieder alle Fasersamples gewertet. Der Wert beschreibt den prozentualen Anteil der Fasern über 30µ der Probe und damit den sog. Prickle-Factor. Natürlich ist ein niedriger Wert wünschenswert.

Bei der ZEP entfallen von 100 Faserpunkten 25 auf diesen Wert. Folgende Punkteverteilung ist linear errechenbar:

>30µ ≤ 3% = 25 Detailpunkte
>30µ = 7,5% = 12,5 Detailpunkte
>30µ ≥ 12% = 0 Detailpunkte

Achtung:
Bitte nicht verwechseln mit dem Comfort-Factor. Dieser ist lediglich die Umkehrung des Prickle-Factors. Haben Sie 5% Anteile an Faser über 30µ, so werden diese von 100% abgezogen, um den Comfort-Factor zu erhalten. Wir halten dies nur für einen weiteren sinnlosen Wert, der lediglich eine mathematisch Prozentumkehrung dastellt, ohne Wertzuwachs für die Qualitätsaussagen einer Faserprobe.

Bei der JHP werden keine Punkte für Faser vergeben.

Krümmung (Curvature):

Für viele Züchter wird die die Faserkrümmung zunehmend zu einem beachtenswerten Kriterium. Bitte beachten Sie, dass Krümmung und Crimp subjektiv betrachtet, das gleiche Phänomen beschreiben. Während Crimp jedoch eine subjektive visuelle Herangehensweise beschreibt, ist die Curvature Messung maschinell und unbestechlich. Doch Achtung: Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass man die Curvature zwar mit Sirlan Laserscan und OFDA Messungen ermitteln kann, der HItze-Einfluss Laser das Messergebnis ungünstig nach oben verfälscht. Auch hier gilt, wer vergleichen will, muss sich auf eine Messmethode festlegen.

In diesem Zusammenhang möchten wir erwähnen, dass es Züchter in anderen Vereinen gibt, welche die Überlegenheit ihrer Tiere gerne durch solche Messergebnisse untermauern möchten. Bitte beachten Sie, dass dort immer Laserscan eingesetzt wurde, um das Ergebnis zu beschönigen. Lassen Sie sich also nicht beirren.

Der AZVD erfasst Curvature seit den ersten Tagen der ZEP mittels OFDA 100 und kann aus über 3.000 Ergebnissen ableiten, dass sich Huacaya zu 98% zwischen 20 und 50°/mm Curvature bewegen und Suri bis 20°/mm. Zwei Prozent liegen darüber und zeichnen sich tatsächlich auch durch eine außerordentliche Feinheit aus.

Die Curvature wird in °/mm angegeben.

Leider gibt es bislang keinerlei wissenschaftlichen Beweise, dass Crimp oder Curvature ausschließliche Merkmale von feiner Faser sind. Es stimmt, dass Fasern mit hoher Frequenz und niedriger Amplitude generell auch fein sind, aber es gibt ebenso viele Fasern ohne Crimp/Curvature, die ebenfalls sehr fein sind. Leider konnte keine Untersuchung eine direkte Korrelation zwischen dem subjektiven Crimp und dem objektiven Curvature entdecken.

Aus diesem Grund hat die AZVD Mitgliedschaft bei der Einführung der ZEP abgelehnt, diesem Fasermerkmal Punkte zuzuweisen.

Bei der JHP werden keine Punkte für Faser vergeben.
 

Ergebnis

Ergebnis Bekanntgabe

Noch während der Veranstaltung erhalten Sie vom ZEP Team einen Ausdruck der phänotypischen Bewertung, der Fasercharakteristik und die Anmerkungen des Tierarztes, wenn vorhanden. Sollte der Tierarzt Auflagen haben, zum Beispiel Nachprüfungen, so werden Sie sofort informiert und müssen auch nicht auf eine Handlungsanweisung vom Zuchtwart warten, sondern können sofort beginnen diese abzuarbeiten.

Sobald die Faserergebnisse vorliegen, wird der Zuchtwart zeitnah die Ergebnisse auswerten und zusammenführen. Anschließend erhalten alle Teilnehmer einer ZEP die vorläufigen Ergebnisse per Email. Dort finden Sie nochamal alle wesentlichen Daten zu Phänotyp, Faser und Vorgaben des Tierarztes falls zutreffend.

Da bei einer Junghengstprüfung keine Punkte vergeben werden, erhalten Sie hier nur alle Meßergebnisse und die Nachricht, ob bestanden oder nicht.

ACHTUNG:
Ab dem Tag der Übermittlung läuft der 14-Tage Zeitraum für Einsprüche. Verpassen Sie diesen Zeitraum nicht, sonnst geht der Anspruch verloren.
 

Einspruch

Einspruch

Im Normalfall ist es unüblich gegen eine JHP Einspruch einzulegen, da sich das Ergbenis bei der ZEP noch ändern kann. Sollten Sie dennoch mit Teilen des Ergebnisses unzufrieden sein, hier finden Sie die entsprechenden Vorgaben für einen Einspruch. Achtung: es zählt immer das Nachprüfergebnis. Sollte die Faserprobe oder komplette ZEP schlechter ausfallen, dann können wir daran nichts mehr ändern. Sie haben jedoch jederzeit die Möglichkeit, einen Einspruch zurückzuziehen, sollten Sie feststellen, dass das ZEP/JHP Ergebnis doch korrekt war.

Folgende Einsprüche/Nachprüfungen sind möglich:

Faserergebnis:

Legt ein Eigentümer gegen die Faseranalyse Einspruch ein, muss das Tier 6 Monate ± 2 Wochen nach der ZEP/JHP während  einer  ZEP-Veranstaltung erneut zur Faserentnahme vorgestellt werden. Hierbei wird das Tier mittels Mikrochip identifiziert. Das rechts beigelegte Formblatt verdeutlicht, dass neben der Entnahme der Faserprobe auch der Ernährungszustand des Tieres überprüft wird. Immer öfter wird die Möglichkeit in Anspruch genommen, dass ein Zuchteignunsgprüfer die Nachprüfung persönlich vor Ort durchführt. Die Kosten der Nachprüfung belaufen sich immer auf 30,00 EUR zzgl MwSt. für die Entnahme und Analyse der Probe zzgl. 0,30 km pro gefahrenen Kilometer des Durchführenden. Diese Kosten sind vom Eigentümer zu tragen. Die Bewertung erfolgt gemäß ZEP-Datum. Das Ergebnis dieser Überprüfung geht in das Gesamtergebnis ein und ist bindend. Ein weiterer Einspruch ist nicht möglich.
 

Hier finden Sie alle notwendigen Formulare:

Einspruchsformular - - - und - - - Nachuntersuchung Faser

Extra Zitzen:

Sollten bei Ihrem Tier eine oder mehrere Zitzen entdeckt worden sein, wurden Sie bereits während der ZEP darüber informiert. Der Züchter kann selbstständig eine Biopsie der Zitze/n durchführen lassen. Hierzu ist eine Entnahme der Zitze/n notwendig. Der durchführende Veterinär füllt das beiliegende Formular aus und verschickt dieses zusammen mit der Probe zu dem angegebenen Vertragslabor des AZVD, welches Sie auf dem Vordruck finden. Das Ergebnis entscheidet über das Gesamtergebnis. Die Kosten gehen zu Lasten des Eigentümers. Befund und Originalformular verbleiben beim Zuchtwart. Ein weiterer Einspruch ist nicht möglich.

Anmerkung: sollten Sie vor einer ZEP/JHP eine extra Zitze entdecken, können Sie diese auch selbstständig entnehmen und überprüfen lassen. Bitte überreichen Sie derm ZEP Team vor Beginn der Veranstaltung die Bescheinigung der Entnahme und den Befund, sonst könnte der Fund einer Narbe als Betrugsversuch interpretiert werden.

ACHTUNG: bei einer Doppelzitze ist keine Entnahme und daher auch kein Einspruch möglich.

Hier finden Sie alle notwendigen Formulare:

Einspruchsformular - - - und - - - Nachuntersuchung Extra Zitzen


Wirbelsäulendefekte:

Sollten bei Ihrem Tier eine Anomalie der Wirbelsäule entdeckt worden sein, wurden Sie bereits während der ZEP darüber informiert. Der Züchter kann selbstständig eine Röntgendiagnose der betroffenen Partie durchführen lassen. Ziel der Diagnose ist es, festzustellen, ob eine akute Verletzung oder ein Geburtsfehler für die Anomalie verantwortlich ist. Der durchführende Veterinär füllt das beiliegende Formular aus und verschickt dieses zusammen mit Befund und Röntgenaufnahme an den Zuchtwart. Das Ergebnis entscheidet über das Gesamtergebnis. Die Kosten gehen zu Lasten des Eigentümers. Ein weiterer Einspruch ist nicht möglich.

Hier finden Sie alle notwendigen Formulare:

Einspruchsformular - - - und - - - Nachuntersuchung Röntgen

Nachuntersuchung komplette ZEP/JHP:

Sie haben die Möglichkeit Einspruch gegen die gesamte ZEP/JHP OHNE Angabe eines Grundes einzureichen. Die Nachuntersuchung in diesen Bereichen erfolgt in der Regel 6 Monate nach der ZEP. Dies kann nur ein einziges Mal erfolgen, das nächste Ergebnis ist unanfechtbar in jeder Hinsicht. Die erneute ZEP wird wie eine eigenständige ZEP gehandhabt und kostet 120 EUR inkl. MwSt. Das alte Ergebnis wird vor Beginn der Veranstaltung unwiederbringlich gelöscht und kann auch nicht vergleichend oder alternativ akzeptiert werden. (Nach dem Motto, das bessere Ergebnis zählt). Die Details entnehmen Sie bitte der Zuchtordnung.

Hier finden Sie alle notwendigen Formulare:

Einspruchsformular

Ihre Zuchteignungsprüfer

  • 1
  • 2

Ausgewertete ZEP Ergebnisse

2,897

Gesamt

(100%)

2,003

Kategorie A

(69%)

586

Kategorie B

(20%)

208

Kategorie C

(11%)

Eric Hoffman sagt…

Ich hatte das Glück 35 Jahre mit Alpakazüchtern aus der ganzen Welt zusammenarbeiten zu dürfen. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch das AZVD Programm zur Verbesserung der nationalen Herdqualität in Verbindung mit einer DNA basierten Registratur. Ich bin stolz darauf, Teil der Prüferausbildung gewesen zu sein.

Eric Hoffman
Autor von "Complete Alpaca Book"

Wichtige Adressen

Geschäftsstelle, Silke Herrling:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

+49.4973.939744
+49.4973.913512
Upsteder Str. 31 | 26409 Wittmund
Mo-Fr.: 17:00 - 19:00 Uhr

 

Registratur i.V., Claudia Böge:

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+49.4383.517882
Buchholz 7 | 24306 Lebrade

 

Zuchtwart  Hartmut Wecke

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